Bei den jüngsten Judo-Gürtelprüfungen zeigten unsere Nachwuchskämpfer eindrucksvoll, was in ihnen steckt. Mit leuchtenden Augen und voller Konzentration traten die Kinder auf die Matte, um ihr Können in Fallschule, Wurftechniken und Bodenarbeit zu präsentieren.
Besonders schön zu beobachten war die gegenseitige Unterstützung: Als Partner halfen sie sich bei den Übungen und spendeten einander Applaus. Am Ende konnten alle stolz ihren neuen Gürtel entgegennehmen. Dieser Erfolg belohnt nicht nur den fleißigen Trainingseinsatz seit Schulbeginn, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen der Kinder für ihre weitere sportliche Reise.
Wir gratulieren allen Kindern zu der starken Performance 🙂
Kurzfristig musste leider Dima Kolobov (Handverletzung, hielt mit seinem Bruder Yurii auf der Tribüne die Daumen) und Johanna Kalve (Verkühlung) absagen.
Die meisten SportlerInnen von unserem Judoring-Team waren das erste Mal bei einem Turnier dieser Größe dabei und überraschenderweise hielt sich die Nervosität in Grenzen und alle freuten sich sehr auf ihre Kampf-Einsätze.
Arthur Hofmann, Maxime und Antoine Dhetz, Sunhild und Roderick Täubl-Müller und Kaloyan Gulev konnten mit der ein oder anderen Techniken punkten und auf Augenhöhe mitkämpfen, für einen Kampfsieg fehlte jedoch noch ein Quentchen Erfahrung. Eli Kessler, die seit vielen Jahren regelmäßig an Turnieren teilnimmt konnte sich sowohl den Vize-Landesmeister-Titel U14 als auch U16 sichern.
Herzlichen Glückwunsch an alle, ihr habt euer Bestes gegeben und unseren Verein stolz gemacht! Das wichtigste ist es die Herausforderung Wettkampf anzunehmen – die nächste Chance darauf bietet sich am SA 13. Juni beim Nachwuchs-Cup in Baden.
Nachdem letztes Monat die Lehrwartprüfung von einigen Jungtrainern absolviert wurde, stehen mit Kitti und Rudi bereits die nächsten potenziellen Trainer in den Startlöchern. Der erste Schritt wurde erfolgreich absolviert, in dem die Prüfung zum Übungsleiter erfolgreich absolviert wurde. Jetzt gilt es für beide weiterhin viele Trainingsstunden zu sammeln, um möglichst viel Erfahrung zu gewinnen. Wir als Judoring Wien sind sehr stolz auf die beiden und es bestärkt uns, weiterhin genau diesen Weg zu gehen, um möglichst vielen die Möglichkeit zu bieten, sich fortzubilden und persönlich weiterzuentwickeln.
Wir möchten heute unsere beiden „Damen vom Grill“ Monika Stadlbauer und Marion Hönig vor den JUDORING-Vorhang stellen. Seit etwa 15 Jahren organisieren unsere beiden Damen das Buffet beim jährlichen Vereinsturnier. Hinter so einer Buffet-Organisation steckt einiges an Arbeit und Know-How. Angefangen von den richtig abgeschätzten Mengen an Lebensmitteln und Getränke die eingekauft werden, der Zubereitung im Vorfeld von Kuchen/Aufstrichen usw., die Vorbereitung und Mitnahme des kompletten Buffet-Equipments sowie die Bewirtung der JUDO-Kids und Eltern am Wettkampf-Tag (rd. 350-400 Personen) um nur einige Highlights zu nennen… und das alles „ehrenamtlich“.
Unsere Damen stellen sich jeder Herausforderung :-). So gab es in den letzten beiden Jahren sogar frische Pommes aus der Friteuse, weil die beiden meinten, dass sie Kinder lieben 🙂
GROSSES DANKE an Monika & Marion – das gesamte TrainerInnen-Team freut sich, dass ihr seit so vielen Jahren für unsere gemeinsame Sache brennt!
Der Saisonstart war für Laura Kallinger -57kg etwas holprig. Frühes Aus beim EO in Sarajevo/BIH und in Sofia/BUL. Beim GP in Zagreb/KRO eine Begegnung gewonnen und vor kurzem beim Heim-GP in Linz auch nicht die 2. Runde erreicht. Laura blieb trotzdem ruhig und vertraute auf ihre Trainings-Leistungen.
… und jetzt zeigte sie beeindruckend auf – entschied 5 Kämpfe (!!) für sich und krönte sich somit erstmalig zur Europacup Siegerin -57kg in der AK (‚Allgemeinen Klasse‘)! Aber der Reihe nach… In der 1. Runde bezwang sie Donne Breytenbach (RSA/Südafrika) mit Ippon, danach Dibara Salkarbek Kizi (SRB) mit Yuko sowie Chloe Deversain (FRA) mit Hansokumake (‚rote Karte‘) nach bereits einer Yuko-Führung. Im Semifinale setzte sich Laura gegen Noemi Varadi (HUN) knapp mit 2:1 Yuko-Wertungen durch. Das Finale gegen Laura Igaz (HUN) ging in den Golden Score, wo Laura immer mehr dominierte und schlussendlich mit einem Festhaltegriff als Siegerin feststand.
Gecoacht wurde sie von niemand geringeren als Adi Zeltner vom Judoclub Wimpassing. Seines Zeichens Heim-Trainer von Michaela Polleres (2-fache Olympia-Medaillen-Gewinnerin)… neben seinen technischen Anweisungen, die Laura offensichtlich gut umsetzte, schaffte er es auch Laura gut abzulenken, sodass sie ihre Konzentration über den gesamten Wettkampf-Tag hoch halten konnte, war doch ihr 1. Kampf um 9.30 Uhr und das Finale erst um 18.30 Uhr.
… und so hörte sie wieder mal seit langem bei der Siegerehrung die österreichische Bundeshymne … mit glasigen Augen! Hochleistungssport ist kein Sprint, sondern ein Marathon 🙂