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Es war eine aufregende Reise mit Sicherheits-Vorkehrungen und Einreise-Schwierigkeiten, die Laura bisher noch nicht gekannt hat. Das Visum musste bei der Chinesischen Botschaft abgeholt werden, usw.

Diese Strapazen haben sich allerdings mehr als gelohnt. Alle Sportler waren in einer Art „Olympia-Anlage“ untergebracht. So konnte Laura neben der tollen Eröffnungsfeier, wo auch Chinas Präsident Xi Jinping anwesend war, auch abseits der Judo-Matte andere österreichische Sportler in diversen Sportarten anfeuern.

Auf der Judo-Matte lief es leider nicht ganz nach Wunsch. Sie konnte sich in der 1. Runde gegen Vasiliauskaite Aida aus Litauen mit einer Würge-Technik durchsetzen. In Runde 2 unterlag sie der späteren 3. Platzierten und 6 Jahre älteren routinierten Schmidt Agatha mit einer Bodentechnik.

Es ging gleich nach dem Wettkampf wieder zurück nach Wien. Den gleich im Anschluss ging es zum OTC Samorin/Tschechien, wo Laura eine Woche weilte. Die Trainingspartner waren zwar spärlich, doch Laura machte das Beste daraus und kämpfte auch mit schwereren Mädels um auf ihre geplanten Randori-Einheiten zu kommen.

Nach einer Woche Erholung in Wien „ohne Judo“ aber mit intensiven Kraft- und Laufeinheiten wird sie die nächsten 2 Wochen beim OTC in Valencia/Spanien verbringen. Die erste Woche noch gemeinsam mit dem Nationalteam, die 2. Woche dann allein auf sich gestellt. Das wird eine ganz neue Erfahrung! Nur wer diszipliniert jede Möglichkeit zur Verbesserung nützt hat die Chance eine erfolgreiche Sportlerin zu sein 🙂